Transparenz auf dem Immobilienmarkt: Andere Länder, andere Sitten
(Foto: © Maurice Angres, Pixabay) Bei der Preisbildung auf dem Immobilienmarkt spielt die Transparenz eine nicht zu überschätzende Rolle. Auch die Preisermittlung eines Gebäudes basiert weitgehend auf Transparenz und damit auf zur Verfügung stehenden Vergleichszahlen und -daten. Um den Wert eines Grundstückes oder eines Gebäudes zu ermitteln, nutzen Gutachter in Deutschland Bodenrichtwerte. In die Berechnung fließen Faktoren wie Art der baulichen Nutzung, Grundstücksgröße und Geschossflächenzahl ein. Für die Berechnung des Gebäudes gelten weitere Vorgaben. Das klingt kompliziert und sagt letztlich wenig darüber aus, welchen Preis ein Verkäufer auf dem freien Markt tatsächlich erzielen kann. Wer das wissen will, braucht umfassende Marktkenntnisse und langjährige Erfahrung. Wie schön wäre es, wenn man einfach im Internet nachschauen könnte, wie viel die eigene Immobilie wert ist. Das ist natürlich eine Illusion, aber es gibt neue Bestrebungen des Portals Immobilienscout24.de, mehr Transparenz für den Immobilienmarkt zu schaffen. Ein neu eingerichteter Preisatlas soll über Kauf- und Mietpreise sowie Preistrends für jede Adresse und jeden Stadtteil in ganz Deutschland informieren. Das Daten-Tool basiert auf anonymisierten Daten von über 43 Millionen Immobilien und zeigt die aktuell auf dem Markt angebotenen Kauf- und Mietpreise für Häuser und Wohnungen.

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